Performativer Gedenktag am Volkstrauertag

/ von müller*****

/ Gedenkschmaus / Stadtspaziergang / Diskussion

Nov
2013

/ von müller*****

/ Gedenkschmaus / Stadtspaziergang / Diskussion

Auftaktveranstaltung für das transdisziplinäre
Forschungslabor Formen der Trauer von müller*****


Der Volkstrauertag? War nochmal gleich was? Für wen? Von wem und warum? Wer ist das Volk? Wo ist das Trauern? Am 17. November, dem offiziellen Volkstrauertag, richten wir im Theaterdiscounter eine performative Gedenkstätte ein, in der gemeinsam zu Formen des öffentlichen Gedenkens experimentiert wird und die Start für eine Erkundungstour im Stadtraum ist.

Das Theater/Performance-Label müller***** feiert mit dem Performativen Gedenktag den Auftakt des transdisziplinären Forschungsprojekts „Formen der Trauer“ und lädt zur gemeinsamen Recherche ein. Prof. Katja Rothe von der UdK eröffnet beim Gedenkschmaus mit Kürbissuppe und Kerzenlicht die Verhandlung über die soziale und künstlerische Praxis des Vergegenwärtigens. Sie stellt dazu Beispiele des Re-enactments beziehungsweise Pre-enactments vor. Danach geht es mit der Politikwissenschaftlerin Angelika Laumer auf einen Stadtspaziergang zur Gedenkstätte Bernauer Straße. Unterwegs werden Formen des Gedenkens im öffentlichen Raum sichtbar und Wissen über ihre Entstehung erfahrbar.


Von und mit Vega Damm / Simon Heitz / Angelika Laumer / Michaela Muchina / Jens Peters / Katja Rothe / Gregor Schulenburg Konzept/Leitung Elisa Müller Konzept/Dramaturgie Inga Schaub Konzept/Ausstattung Michaela Muchina Produktionsleitung ehrliche Arbeit – freies Kulturbüro Eine Produktion von müller***** in Kooperation mit UdK Berlin / Theaterdiscounter / LICHTHOF Hamburg Gefördert durch Hauptstadtkulturfonds


Kartenpreise € 6
Beschränkte Teilnehmerzahl Anmeldung bitte unter ingaschaub@gmx.de

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Das transdisziplinäre Forschungslabor Formen der Trauer hat sich zur Aufgabe gemacht, mit einem Team aus Wissenschaftler_innen und Künstler_innen zu Formen der Trauer und zum transdisziplinären Forschen an sich zu arbeiten.
In den folgenden drei Monaten werden sich u.a. eine Philosophin, ein Physiker, ein Theaterwissenschaftler, eine Kulturwissenschaftlerin, ein Musiker, eine Bühnenbildnerin und eine Performerin / Regisseurin Phänomenen des Trauerns widmen. Sie erproben dabei Möglichkeiten des kollaborativen Forschens.
Anfang Januar 2014 erhalten Interessierte bei einem „Öffentlichen Labor“ Einblicke in den Forschungstand des Teams und können aktiv mitforschen.
Ende Februar 2014 wird die im Forschungsprozess erarbeitete Performance im TD Premiere haben. Im Rahmen der Vorstellungen findet in Kooperation mit der UdK das Symposium „Kunst und Wissen“ statt. Außerdem ist eine entsprechende Publikation geplant.